Über den Ebro in Richtung Girona

Es war die große Fahrt, unter anderem auch quer durch die Metropole Kataloniens – auf der Hauptachse durch Barcelona – aber leider hatte meine Cockpit-Kamera mir den Dienst versagt. Ein Schiebeschalter war Schuld daran.

Beim einlegen der Speicherkarte in die Kamera hab ich versehentlich über besagten Schiebeschalter den Schreibschutz aktiviert. Die Kamera konnte also nichts aufzeich- nen, das aber habe ich während der Fahrt nicht erkennen können.
Es ist sehr schade, aber ich habe nun leider keine Videos von den letzten Fahrtagen.

Also von Pouble Nou ging es in Richtung Amposta auf die N340, die Brücke über den Ebro ist nicht sehr hoch, für mich mal kein Problem.
Über L´Ampolla und Cambrils ging es weiter nach Tarragona, mir bisher nur als Badeort bekannt.
Tarragona hat aber ein recht großes Chemiewerk der BASF und daneben noch einige andere Betriebe der chemischen Industrie.
In Tarragona befindet sich auch ein großes Atomkraftwerk mit zwei Reaktorblöcken, Vandelos 1 und Vandelos 2 (Vandelos 1 ist bereits seit 1990 stillgelegt) von der N340 aus ist das AKW gut sichtbar.
Ein weiteres AKW mit zwei Reaktorblöcken, Asco 1 und Asco 2 steht etwas weiter entfernt am Rande von Asco, direkt am Ebro. Das nur so nebenbei.

Über Creixell und El Vendrell ging es dann weiter nach Vilafranka del Penedes, wobei die N340 im Bogen um den Ort herum geführt wird.


Von Ordal an geht es noch einmal in die Berge, die Passhöhe liegt bei lächerlichen 487 Höhenmetern, die Anfahrt von Ordal aus ist moderat, die Abfahrt nach Vallirana hat es allerdings in sich…gute 9% Gefälle, einige Kurven.

 

Von Villarana aus ging es durch Can Castani und Can Ros auf der NII / A2 nach Barcelona rein.
Über die D23 habe ich Barcelona dann durchquert und bin auf der C31 weiter bis Badalona.
Von dort aus wird es wieder die NII, die mich letztendlich nach Frankreich führte.
Aber erst ging es von Badalona, immer dicht an der Costa Brava lang, getrennt nur von der Bahnlinie Barcelona – Portbou – über Mataro bis Malgrat de Mar, um dann wieder in die Berge zu schwenken.
Über Tordera und Terra Brava gelangte ich nach Sils um dort den Stellplatz für die letzte Übernachtung in Spanien zu nutzen.
Der Stellplatz ist eingebettet in den großen Parkplatz hinter dem Bahnhof, hat Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten.
Leider war der Platz wegen Bauarbeiten abgesperrt, ich nutzte also einfach den Parkplatzteil.

Mit 294 Kilometern war es eine etwas größere Tagesetappe als an den Tagen davor, ich war rechtschaffen müde, die vielen unterwegs gesammelten Eindrücke forderten ihren Tribut…

 

 

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