Durch die Pyrenäen nach Masseilan Plage

Wie schon im vorherigen Beitrag erwähnt, durch einen Bedienungsfehler stand mir die Cockpit-Kamera leider nicht zur Verfügung. Wirklich schade, denn die Abfahrt auf der D900 nach Perpignan ist schon spektakulär.

Die letzten Kilometer auf spanischen Straßen gingen von Sils am 28. März über die N-II nach Can Jordi, Formella de la Selva, Medinya bis Figueres.
Von dort an wollte ich eigentlich die N-II A nehmen weil dort eine Billigtankstelle sein sollte. Es ging schief und ich blieb auf der N-II weiter über Els Hostalets, Pont de Molins bis La Jonquera.
Für 1,21 je Liter Diesel noch einmal voll getankt, in Frankreich ist der Diesel teurer. Eine Tasse Kaffee an der Tankstelle und dann die letzten paar Kilometer bis zur Grenze in Le Perthus.
Dieses kleine Grenzdorf besteht aus Zwei Ortsteilen, dem französischen Teil, und dem spanischen Teil, der fast nur aus Geschäften besteht.
Viele Franzosen nutzen den oft preiswerteren Einkauf wegen der unterschiedlichen Steuersätze auf diverse Artikel. Dem entsprechend voll war auch das Dorf…Lotte kämpfte sich mühsam die Hauptstraße hoch.

Am Ende des Dorfes beginnt dann die Abfahrt in das Tal über die D900.
Obwohl die Passhöhe nur bei 290 Höhenmetern liegt und somit eine der niedrigsten in den Pyrenäen ist, bleibt die Abfahrt ins Tal auf französischer Seite doch ein Erlebnis.

Schon Hanibal soll mit seinen Elefanten im Zweiten Punischen Krieg den Col du Perthus überquert haben, Belege dafür gibt es aber nicht.

Mein Weg führte mich über Les Cluses, Le Boulon, Pollestres nach Perpignan und weiter nach Narbonne.
Von dort aus ging es über Bezirs und Agde nach Marseillan Plage auf den Campingplatz Le Castellas.
Nach 251 Kilometern war ich am Ziel meiner Tagesetappe…ein schöner freier nächster Tag war geplant, das Wetter sollte gut sein.

 

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