La Rabita – etwas Besonderes

Was man doch so alles entdecken kann wenn man ausgefahrene Wege einmal verlässt – So wie ich auf meiner Rückfahrt von Portugal nach Deutschland, entlang der spanischen Mittelmeerküste.

Von Malaga in Andalusien aus habe ich ja nicht die Autobahn benutzt sondern bin überwiegend auf der alten Küstenstraße unterwegs gewesen, der N340, und das fast an der gesamten Küste lang bis kurz vor Barcelona.
Gut an einigen Stellen schwenkte die N340 zu weit in´s Landesinnere, dann nahm ich lokale Alternativen.

Zwischen Castell de Ferro und Adra stieß ich auf den Ort La Rabita. nicht gerade ein bedeutender Ort was den Tourismus betrifft.
Aber dort gibt es eine Besonderheit.

Während der Monate der Trockenheit führt eine lokale Straße von der Hauptroute ab in den Ort.
Natürlich musste ich da mal durch das trockene Flussbett fahren, nicht gerade spektakulär, aber eben eine Seltenheit die es sich lohnte im Video fest zu halten.

Meine weiteren Recherchen zu dem Ort und dieser merkwürdigen Fußüberquerung ergaben, es hatte in der vergangenen Zeit schon zwei verheerende Fluten gegeben.
Also führt dieser Fluss, dessen Name mir nicht bekannt ist, doch tatsächlich auch schon mal Wasser…war ja anzunehmen.

Übrigens, auch in unserem Lande gab es solche Arten von Fußüberquerungen – lange bevor es Brücken gab, sie nennen sich Furten und waren in Bereichen  an denen der Fluss selbst bei normalem Wasserstand noch einigermaßen sicher zu durchqueren war.
An Main und Oder gibt es zwei größere Städte, mit gleichem Namen, deren Name auf so eine Furt zurück zu führen ist -:)

 

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