Portugal wir kommen !

Dieser Satz fiel am 5. Oktober 2017, auf der Fähre von Spanien nach Portugal, so um die Mittagszeit.
Die Nacht zuvor hatten wir auf einem verhältnismäßig teuren Campingplatz in Baiona/Spanien verbracht.
An der Küste entlang ging es dann südlich in Richtung Portugal. Und da ich ja hohe, weit gespannte Brücken über die Flußmündungen nun gar nicht mag, bot sich die Alternative Portugal mit der Fähre über den Rio Minho zu erreichen.
Eine sehr preiswerte Möglichkeit übrigens, es hat bedeutend weniger als 10 € gekostet, und das für ein WoMo über 6 Meter Länge…die Elbquerung Glückstadt-Wischhafen kostet fast das Dreifache.

In Carminha haben wir uns nicht weiter aufgehalten, sind dann an der Küste lang runter bis Viana do Castello. Und da hatten wir es erneut, mein Problem mit den hohen, weit gespannten Brücken.
Also ein Stück weit den Rio Lima hoch, bis Ponte de Lima.
Dort war mir die Flußquerung über die Brücke wesentlich angenehmer als im Mündungsbereich.
Außerdem wollten wir ja so weit als möglich Autobahnen meiden.

Der N201 folgend ging es dann über Boalhosa, Rio Mau und Prado bis nach Braga.
Dort hatte ich im Stellplatzführer einen kostenlosen Stellplatz ausgemacht, für die iberische Halbinsel nicht alltäglich. Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten sowie Strom brauchten wir keinen, also sollte es passen. Nun gut, es passte für eine Nacht, aber auch nur weil gerade ein Reisebus mit einer Gruppe Touries wieder abfuhr, denn letztendlich war dieser Stellplatz nur der Parkplatz vom „Bom Jesu do Monte„.

Na ja, des Portugiesischen nicht mächtig hatte ich nicht so auf die letzten zwei Worte geachtet…“do Monte“…so in etwa wie „auf´m Berg“, Lotte hat gefaucht und Kühlwasser gespuckt als wir endlich auf dem Hügel ankamen, obwohl dieser Hügel ist schon ein ausgewachsener Berg.

Der Tagesausklang war dann aber recht sonnig und wir konnten uns ein wenig bei der Bergbahn zur Kapelle umsehen. Hoch gefahren sind wir nicht, es war schon zu spät. Die 116 Stufen die Treppe hoch hätten wir auch nicht mehr geschafft.
Einige Bilder haben wir aber von „unten“ gemacht…

Am nächsten Morgen ging es weiter, uns war nach mehr, also ab ans Meer…aber bis dahin war es noch ein Stück und das auch noch durch die Berge. Über Castro Daira.
Aber dazu dann später mehr.

 

  1. Super eure Berichterstattung. Sehr authentisch unnd spannend geschrieben. Freue mich darauf, noch mehr über eure Reise zu lesen.
    Weiterhin gute Reise und interessante Begegnungen.

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